Wetter Thailand


Verschiedene Klimazonen

Bei der Planung Ihrer Reise nach Thailand sollten Sie beachten, dass Thailand über verschiedene Klimazonen verfügt.

Im ganzen Land ist das Klima tropisch-monsunal geprägt. Im Süden beträgt die Jahresdurchschnittstemperatur circa 28 °C mit sehr geringen jahreszeitlichen Schwankungen. Am kühlsten Punkt in Thailands Norden, dem Doi Inthanon, sind es hingegen nur circa 19 °C und es können drei Jahreszeiten unterschieden werden. Die Luftfeuchtigkeit ist das ganze Jahr über sehr hoch. Auf den zahlreichen Inseln Thailands ist das Klima durch leichte Luftbewegungen jedoch angenehmer als in Großstädten wie Bangkok. Nehmen Sie sich am Anfang Ihrer Reise Zeit sich an das Klima zu gewöhnen.

Monsunzeit

Besonderes Merkmal für Thailand sind die Monsunwinde. Diese haben in den unterschiedlichen Klimazonen Thailands verschiedene Auswirkungen. In den Wintermonaten bringt der Nordostmonsun kontinentale Luft und damit Trockenheit in den Norden. Gleichzeitig sammelt sich in der Luft über dem Golf von Thailand Feuchtigkeit und bringt geringe Niederschlagsmengen nach Südthailand. Generell gibt es von Dezember bis Mai die geringsten Niederschläge, weshalb diese Zeit auch als Trockenperiode gilt.

Von Mai bis Oktober herrscht in Thailand Hauptmonsunzeit. Die kleine Regenzeit, auch “kleiner Monsun” genannt dauert von Mai bis Juli. In Nord- und Zentralthailand gibt es neben Regenfällen auch noch zahlreiche sonnige Abschnitte. Im Süden treten bereits häufiger und unvorhersehbarer Regenfälle auf als im Norden. Da der Süden häufig für einen Strandurlaub genutzt wird, sollte man die Wetterlage bei der Planung berücksichtigen. Im Mai und Juni sollte man auf Strandurlaub auf Phuket und Krabi verzichten. Ko Samui und die Nachbarinseln bieten hingegen bestes Wetter für einen Badeurlaub.

Im August beginnt dann die große Regenzeit im Norden. Die Regenfälle sind jetzt häufiger und intensiver und dauern meist bis Ende September an. Aber auch im Süden regnet es in dieser Zeit regelmäßig. Im Südwesten fällt der meiste Regen von Oktober bis Anfang November, wenn der Südwestmonsun und anschließend der Südostmonsun eintritt. Phuket, Krabi und die Inseln im Trang Archipel sollten Sie in dieser Zeit nicht besuchen. Ko Samui und die Nachbarinseln werden meist noch bis Mitte Dezember von heftigen Regenfällen und Unwettern geplagt.

Der Grund für die starken Niederschläge liegt in den feuchten Luftmassen der Südmonsune. Im Süden, vor allem an der Südwestküste sind die Regenperioden länger und stärker als in den nördlichen Landesteilen. Deshalb gibt es im Süden Thailands acht bis elf feuchte Monate im Jahr und im Nordosten nur vier bis sechs. Wenn Sie während Ihres Aufenthaltes das grüne Ko Chang besuchen möchten, dann ist die beste Reisezeit zwischen Oktober und April.

In seltenen Fällen können in Thailand tropische Zyklone aus dem südchinesischen Meer und dem Golf von Thailand auftreten.

Ganzjährig als Reiseziel geeignet

Generell gilt Thailand als Ganzjahresreiseziel. Die beste Reisezeit liegt in den Monaten von November bis Februar. Diese Reisezeit ist für alle Urlaubsaktivitäten bestens geeignet.